Bei Gesprächen mit Herrn Prof.Dr. Kwiatkowski am 16. Juni zur Vorbereitung der Aktion "Fototreff Schwelm fotografiert Bewohner der Einrichtung in Haspe mit Familienmitgliedern" wurde klar, dass wir hier doch ziemliches Neuland betreten. Laut Leitung der EVS hat es das bundesweit noch nicht gegeben, dass Einrichtungen dieser Art ein solches Angebot zur Familienfotografie machen. Das Thema wird bei der EVS mit grossem Interesse wahrgenommen, wird auch wieder in der EVS-internen Presse sowie in lokalen Nachrichten durch Frau Nonn publiziert werden und man ist sich sicher, dass es auch für die Bewohner dieser Einrichtungen eine willkommene Abwechslung im Alltag darstellt. Es ist noch völlig offen, wie diese Aktion angenommen wird, wie viele Besucher und Familien davon Gebrauch machen werden. Wenn aber nur 10% der Bewohner in Haspe Interesse zeigen, haben wir schon 15 Gruppen, die fotografiert werden wollen. Offen ist auch, wie gross diese Aktion unter Umständen werden kann, was, wenn das der Fall sein sollte, es erforderlich macht, dass mehr von uns sich hier beteiligen. Alle Fragen bezüglich Recht am Bild wird von der Einrichtung geklärt, wir können Aufnahmen, die uns persönlich gut gefallen, auf unserer Homepage veröffentlichen. Ich bin mir sicher, wenn diese ersten 2 Aktionen, das Sommerfest und die "Familienfotografie" erfolgreich sind, werden wir noch häufiger mit der ESV zusammenarbeiten, was ich persönlich als sinnvolle, aber auch reizvolle Aufgabe für eine Gruppe wie den Fototreff Schwelm betrachte, zumal das Ganze auch noch eine positive soziale Komponente hat. Schön wäre es also, wenn sich noch mehr für diese Aufgabe interessieren und mitmachen. Liebe GrüßeVolker    

Nachtrag: Mittlerweile haben wir mehrere Aktionen gemacht in Sachen Familienfotos, im Haus Magdalena zum ersten Mal mit einer Sonderaktion "Magdalena's Hände", bei der wir nur die Hände der alten Menschen fotografiert haben, in unterschiedlichen Situationen, z.B. beim Stricken, beim Schreiben, beim Klavier spielen, mit einer Kerze in der Hand oder auch nur die Hände auf dem Gehstock aufgelegt. Das Fotografieren hat uns Spass gemacht, und auch den alten Leutchen wohl eine angenehme Abwechslung in den sonst eher langweiligen Alltag gebracht, also hatte die ganze Aktion für mich auch eine kleine soziale Komponente. Eine persönlich Erfahrung möchte ich durchaus noch erzählen: Ich dachte, ich hätte Berührungsängste mit so viel alten, gebrechlichen Menschen und würde mich sehr schwer tun. Tatsächlich aber hat es, wie oben beschrieben, Spass gemacht und mir auch etwas gegeben. Dazu kommt, dass einige, wie ich finde, durchaus beeindruckende Aufnahmen dabei herausgekommen sind. Ich dachte, das kann man durchaus mal erwähnen...

Die Aktion "der Fototreff fotografiert das Sommerfest -Lachende Gesichter- ist nun auch Vergangenheit, herausgekommen sind über 150 Fotos von lachenden Bewohnern des Dietrich-Bonhoefer-Hauses in Hage, die demnächst auch zum Teil ausgestellt werden. Die Ausstellung "Magdalena's Hände" wird wohl auch im Feierabendhaus noch wiederholt werden, sie hat viel positiven Anklang gefunden. Bis auf Familienfotos im Feierabendhaus sind somit zunächst alle Foto-Aktivitäten mit der Evangelischen Stiftung abgeschlossen, unsere Bemühungen wurden mit einer Einladung zum Grillen belohnt. Eine gelungene Zusammenarbeit mit viel Spass und Abwechslung sowohl für die Bewohner als auch durchaus für die Fotografen, die mitgemacht haben.

Die Bilder "Lachende Gesichter" werden ab dem 2.12.2016 im Dietrich-Bonhoefer-Haus in Hagen mit einer kleinen Vernissage ausgestellt, insgesamt 24 Aufnahmen.

Damit sind momentan alle Aktionen mit der evangelischen Stiftung abgeschlossen und keine neue Aktionen in der Planung.

Liebe Grüße Volker, Fototreff Schwelm

Schwelm, 15.01.2017